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Vorgeschichte
Im Gebiet des Amtes Erlach hat es sehr viel
Wasser. Trotzdem bildete die Versorgung der
Bevölkerung mit Trink- und Brauchwasser
über mehrere Jahrzehnte ein Problem. Ein Teil
des Trinkwassers wies zu hohe Nitratwerte auf.
Weiter waren die Druckverhältnisse für
einige Gebiete zu niedrig. Und schliesslich hatten
einige Teile des Amtes Erlach zeitweise nicht
genügend Trinkwasser, dies besonders,
während den Sommermonaten, wenn das Amt Erlach
zum beliebten Feriengebiet wird. In einigen
Gemeinden vervielfacht sich in dieser Zeit die
Einwohnerzahl.
Schon früher konnten diese Wasserprobleme
durch die einzelnen Gemeinden oft nicht mehr im
Alleingang gelöst werden. Es entstanden
Wasserleitungen von Hagneck über die Aare nach
Siselen und von La Neuveville durch den Bielersee
nach Erlach.
Seit den 50er-Jahren wurden Studien aller Art
gemacht, um das Wasserversorgungsproblem für
die ganze Region zu lösen. Unter anderem wurde
sogar erwogen, am Bielersee eine
Wasseraufbereitungsanlage zu bauen.
In den 70er Jahren, im Rahmen der
Regionalplanungen wurde erkannt, dass nur eine
Gesamtlösung zum Ziel führen kann. Diese
Gesamtlösung sollte für folgende Probleme
gelten:
- Ungenügende Quantität und
Qualität im Amt Erlach
- Verbesserung der Druckverhältnisse -
auch für die Feuerwehr
- Vergrösserung der Reservoirvolumen
- Abdeckung der unterschiedlichen
Bedürfnisse der Landwirtschaft und des
Tourismus
Der Lösungsansatz zielte darauf,
vorhandenes Wasser und bestehende Bauwerke
gemeinsam zu nutzen, Verbindungs- und
Transportleitungen zwischen den Gemeinden des Amtes
Erlach zu bauen und zusätzliches Wasser von
ausserhalb der Amtsgrenzen zuzuführen.
Dieses Wasser wurde in einer Zusammenarbeit mit
Aarberg gefunden.
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